Flottille

Fragen & Antworten

Häufige Fragen rund um die Flottille.

Was ist eigentlich eine Flottille?

Eine Flottille ist eine Gruppe von Segelyachten, die gemeinsam ein Revier erkunden. Jede Yacht hat ihren eigenen Skipper und ihre eigene Crew. Man segelt gemeinsam, trifft sich in Buchten oder Häfen, verbringt gesellige Abende miteinander und genießt das Segeln in guter Gesellschaft.

Wer steckt hinter flottille.at?

Wir sind begeisterte Segler, die gerne gemeinsam mit Freunden und Gleichgesinnten unterwegs sind. Aus der Idee, einmal im Jahr gemeinsam in See zu stechen, ist unsere Flottille entstanden. Ganz ohne kommerzielle Interessen – einfach aus Freude am Segeln.

Gibt es einen Flottillenführer?

Nein, und das ist durchaus beabsichtigt! Bei uns gibt es keinen Flottillenführer, der vorgibt, wann alle abzulegen haben oder welchen Kurs sie steuern müssen. Jeder Skipper führt seine Yacht eigenverantwortlich. Wir stimmen uns ab und versuchen, uns unterwegs immer wieder zu treffen.

Müssen alle Yachten immer zusammenbleiben?

Überhaupt nicht! Jede Yacht segelt in ihrem eigenen Tempo. Manche Crews starten früh, andere genießen lieber noch einen Kaffee im Hafen. Wichtig ist nicht, dass wir ständig nebeneinander segeln, sondern dass wir gemeinsam eine schöne Zeit verbringen.

Kann ich auch ohne Segelerfahrung teilnehmen?

Natürlich! Du musst kein erfahrener Seebär sein, um mitzukommen. Auch Segelanfänger sind bei uns herzlich willkommen!

Wir bereiten uns gemeinsam auf unsere Törns vor und vermitteln dabei auch das wichtigste Basiswissen rund ums Segeln – von den grundlegenden Begriffen und Abläufen an Bord über einfache Segelmanöver bis hin zu Sicherheitsregeln und dem Zusammenleben auf einer Yacht.

Du musst also nicht schon alles können. Vieles lernst du ohnehin am besten direkt auf dem Wasser, gemeinsam mit deiner Crew.

Ob und unter welchen Voraussetzungen du an Bord mitfahren kannst, entscheidet letztlich der jeweilige Skipper. Schließlich trägt er die Verantwortung für seine Yacht und seine Crew.

Wichtig sind vor allem Neugier, Teamgeist und die Lust auf ein gemeinsames Segelabenteuer!

Kann ich mich auch alleine anmelden?

Ja, selbstverständlich! Du brauchst weder eine eigene Yacht noch eine komplette Crew. Bewirb dich einfach als Crewmitglied. Wir versuchen, passende Skipper und Crews zusammenzubringen.

Gut zu wissen: Auf Segelyachten gibt es üblicherweise Kabinen mit Doppelkojen, in denen jeweils zwei Personen schlafen. Wenn du dich alleine anmeldest, solltest du daher grundsätzlich bereit sein, eine Kabine und gegebenenfalls auch eine Doppelkoje mit einem anderen Crewmitglied zu teilen. Natürlich versuchen wir, bei der Kabinenbelegung persönliche Wünsche und Bedürfnisse so gut wie möglich zu berücksichtigen.

Wer mit wem eine Kabine teilt, wird innerhalb der jeweiligen Crew abgestimmt. Die endgültige Entscheidung über die Belegung liegt beim jeweiligen Skipper.

Und keine Sorge: Viele Segelfreundschaften haben damit begonnen, dass sich zwei Menschen vor dem Törn noch gar nicht kannten!

Kann ich gemeinsam mit Freunden teilnehmen?

Klar! Gib bei deiner Bewerbung einfach an, mit wem du gerne gemeinsam segeln möchtest. Wichtig ist allerdings, dass sich jede Person einzeln als Crewmitglied bewirbt, auch wenn ihr gemeinsam teilnehmen möchtet. So haben wir von allen Interessierten die notwendigen Informationen.

Wir versuchen, eure Wünsche bei der Crew-Zusammenstellung bestmöglich zu berücksichtigen und euch nach Möglichkeit auf derselben Yacht unterzubringen. Garantieren können wir das allerdings nicht, da die endgültige Crew-Zusammenstellung von den verfügbaren Plätzen und den Entscheidungen der jeweiligen Skipper abhängt.

Gibt es ein Mindestalter?

Grundsätzlich richtet sich die Flottille an Erwachsene. Ob Minderjährige in Begleitung ihrer Eltern oder Erziehungsberechtigten teilnehmen können, entscheidet der jeweilige Skipper.

Wer chartert die Yachten?

Die Yachten werden von den jeweiligen Skippern beziehungsweise deren Crews eigenständig gechartert. Die Organisatoren der Flottille treten nicht als Vercharterer oder Reiseveranstalter auf.

Wer entscheidet, wer auf welcher Yacht mitsegelt?

Das entscheidet letztlich der jeweilige Skipper. Wir helfen dabei, Interessenten und Skipper zusammenzubringen, aber die endgültige Crew-Zusammenstellung erfolgt auf jeder Yacht individuell.

Wer hat an Bord das Sagen?

Ganz klar: der Skipper. Er trägt die Verantwortung für die sichere Führung seiner Yacht und trifft die notwendigen Entscheidungen zu Navigation, Wetter, Sicherheit und Bordbetrieb. Das gilt auch dann, wenn die übrigen Yachten andere Pläne haben.

Was kostet die Teilnahme an der Flottille?

Die Teilnahme an der Flottille selbst ist kostenlos. Wir organisieren das Ganze aus Freude am gemeinsamen Segeln und verlangen weder Teilnahmegebühren noch ein Organisationsentgelt.

Kosten entstehen allerdings für deine Teilnahme an der jeweiligen Yacht, insbesondere durch Charter, Verpflegung, Treibstoff und Hafengebühren.

Wie werden die Kosten aufgeteilt?

Das vereinbart jede Crew gemeinsam mit ihrem Skipper. Üblicherweise wird der Charterpreis auf die Crewmitglieder aufgeteilt. Dazu kommt eine gemeinsame Bordkasse für laufende Ausgaben während des Törns.

Was ist eine Bordkasse?

Die Bordkasse ist sozusagen die gemeinsame Urlaubskasse deiner Yacht. Daraus werden alle laufenden Ausgaben bezahlt, die während des Törns für die Crew anfallen. Dazu gehören beispielsweise Lebensmittel und Getränke an Bord, Diesel, Liege- und Hafengebühren sowie gemeinsame Restaurantbesuche.

Auch wenn die Crew gemeinsam essen geht, werden die Kosten üblicherweise über die Bordkasse abgerechnet. Die Rechnung wird somit auf alle Crewmitglieder aufgeteilt – unabhängig davon, wer im Einzelnen was konsumiert hat. Das macht die Abrechnung unkompliziert und erspart das ständige Auseinanderrechnen einzelner Rechnungen.

Für die Verwaltung der Bordkasse gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder zahlen alle Crewmitglieder zu Beginn einen vereinbarten Betrag in eine gemeinsame Kasse ein, aus der die Ausgaben direkt bezahlt werden. Oder die einzelnen Crewmitglieder übernehmen während des Törns unterschiedliche Ausgaben, die mithilfe einer App wie Splitwise oder Costshare erfasst und am Ende des Törns untereinander abgerechnet werden. So zahlt letztlich jeder seinen vereinbarten Anteil.

Welche Variante verwendet wird, welche Ausgaben zur Bordkasse gehören und wie die Kosten aufgeteilt werden, vereinbart jede Crew gemeinsam mit ihrem Skipper. Wichtig ist nur, dass die Spielregeln für alle von Anfang an klar sind – schließlich soll beim Segeln der gemeinsame Spaß im Vordergrund stehen und nicht die Buchhaltung!

Steht die Route bereits fix fest?

Wir planen natürlich eine attraktive Route mit schönen Inseln, Buchten und Häfen. Aber beim Segeln hat das Wetter immer das letzte Wort. Die veröffentlichte Route ist deshalb ein Vorschlag und kein verbindlicher Fahrplan.

Erfahrungsgemäß geht der ursprüngliche Plan ohnehin schon recht bald nach dem Ablegen über Bord. Wind, Wetter, Seegang und manchmal auch die spontanen Wünsche der Crew sorgen dafür, dass wir unsere Pläne immer wieder anpassen. Genau das macht einen Segeltörn aber auch so besonders: die Freiheit, flexibel zu bleiben, neue Orte zu entdecken und dort länger zu verweilen, wo es uns besonders gut gefällt.

Die Entscheidung über die tatsächliche Route trifft jeder Skipper eigenverantwortlich unter Berücksichtigung der Wetterbedingungen und der Sicherheit seiner Crew. Schließlich gilt beim Segeln: Der Weg ist mindestens genauso wichtig wie das Ziel!

Was passiert bei schlechtem Wetter?

Dann passen wir unsere Pläne an. Vielleicht bleiben wir einen Tag länger in einer schönen Bucht, laufen einen anderen Hafen an oder ändern die Route. Jeder Skipper entscheidet eigenverantwortlich, was für seine Yacht und Crew sicher und sinnvoll ist.

Wie viele Stunden segeln wir täglich?

Das ist von Etappe zu Etappe unterschiedlich. Manche Tage sind gemütlich und lassen viel Zeit zum Baden, Entspannen und Erkunden, andere bringen längere Schläge mit sich.

Die geplanten Distanzen in Seemeilen (sm) findest du direkt auf der Ausschreibungsseite bei den einzelnen Etappen.

Als grobe Orientierung: Eine typische Charter-Segelyacht ist mit etwa 6 Knoten unterwegs – das entspricht 6 Seemeilen pro Stunde. Eine Etappe von 30 Seemeilen dauert damit beispielsweise rund 5 Stunden reine Fahrzeit.

Beim Segeln ist allerdings nicht immer der direkte Weg möglich. Je nach Windrichtung müssen wir möglicherweise kreuzen, also im Zickzack gegen den Wind segeln. Dadurch wird die tatsächlich zurückgelegte Strecke länger und entsprechend auch die Fahrzeit. Auch Windstärke, Seegang und andere Bedingungen beeinflussen, wie schnell wir vorankommen.

Die angegebenen Distanzen sind daher Richtwerte und keine Garantie. Ob eine Etappe tatsächlich wie geplant gesegelt wird, entscheidet der jeweilige Skipper unter Berücksichtigung der Wetterbedingungen und der Sicherheit seiner Crew. Schließlich wollen wir das Segeln genießen und nicht möglichst schnell von A nach B kommen!

Segeln wir auch nachts?

Die Route ist grundsätzlich auf Tagesetappen ausgelegt. Ob eine Nachtfahrt sinnvoll oder notwendig ist, entscheidet der jeweilige Skipper unter Berücksichtigung der Bedingungen und der Erfahrung seiner Crew.

Wo übernachten wir?

Wir übernachten auf unseren Yachten – entweder in einem Hafen oder vor Anker in einer geschützten Bucht. Welche Plätze wir tatsächlich anlaufen, hängt von Wetter, Verfügbarkeit und den Entscheidungen der Skipper ab.

Was ist, wenn ich seekrank werde?

Damit bist du nicht allein! Seekrankheit kann auch erfahrene Segler erwischen. Sprich am besten schon vor dem Törn mit deinem Skipper darüber. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Beschwerden vorzubeugen oder zu lindern.